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Gameplay (Spielspaß):
Eines vorweg: Battlefield 1943 enthält, im Gegensatz zum Original,
keine KI-Bots, daher wird dieser Titel ausschließlich online gezockt.
Gameplay-technisch haben die Entwickler alles beim Alten belassen. Noch
immer bekämpfen sich zwei Nationen auf pazifischen Inseln und es gilt,
die auf der Insel verstreuten Flaggenpunkte zu erobern. Der Spieler
kann sich hierbei zwischen drei Klassen (Infantry, Rifleman und Scout)
und verschiedenen Fahrzeugen (Jeep, Panzer, Flugzeug, Boot)
entscheiden, welche allesamt unterschiedliche Vor- und Nachteile mit
sich bringen. Insgesamt können bis zu 24 Spieler an einer Partie
teilnehmen. Im Gegensatz zur Launchphase läuft das Spiel nun auch auf
beiden Plattformen flüssig und der Spielspaß muss nicht mehr darunter
leiden. Für Langzeitmotivation sorgen unterschiedliche Achievements und
Onlineränge. Aktuell enthält Battlefield 1943 nur vier unterschiedliche
Maps und das wäre auch so ziemlich der größte Kritikpunkt an diesem
Spiel, denn auch wenn man mit den vier Maps hunderte von Stunden
verbringen kann, wünscht man sich irgendwann auch mal ein anderes
Setting als den Pazifik. Mithilfe von zusätzlichen Spielinhalten könnte
EA dieses Manko allerdings problemlos beheben und davon ist auch stark
auszugehen.
Technik (Sound und Grafik):
Technisch ist Battlefield 1943 etwas Besonderes, denn abgesehen von
Wipeout HD konnte noch kein Downloadgame eine solch hochwertige Akustik
und Optik vorweisen.Verglichen mit aktuellen Shootern wie Resistance 2
oder vor allem Killzone 2 zieht das Spiel optisch allerdings den
Kürzeren, da es im Grunde nur auf der Battlefield Bad Company-Engine
basiert. Die Animationen, Texturen und Explosionen können sich aber
wirklich sehen lassen. Akustisch überzeugt das Game durch einen
astreinen Soundtrack, realistische Waffensounds und natürlich einen
bombigen Raumklang. Etwas anderes ist man von dieser Reihe auch nicht
gewohnt. Im Großen und Ganzen ist die Technik also, vor allem für den
geringen Anschaffungspreis, wirklich top. Da sollten sich andere
Entwickler eine Scheibe von abschneiden.
Bedienbarkeit (Steuerung):
Die Battlefield-Reihe hat ihren Ursprung auf dem PC, wo sich Egoshooter
bekanntlich wesentlich besser steuern lassen. Aber keine Sorge,
Battlefield 1943 orientiert sich an der sehr benutzerfreundlichen
Steuerung von Battlefield Bad Company. Egal ob zu Fuss, mit dem Jeep,
im Panzer, zu Wasser oder in der Luft: Dieses Spiel steuert sich
tadellos und lässt keine Wünsche offen.
Preis/Leistung:
Battlefield 1943 ist für 1200 MS Points bzw. 14,99 Euro erhältlich und
zählt ohne Zweifel zu den teuersten Downloadtiteln. Dafür bekommt der
Käufer aber auch so einiges geboten, denn größtenteils wirkt dieses
Spiel wie ein Vollpreistitel aus dem Einzelhandel. Die Technik ist auf
der Höhe der Zeit, das Gameplay ist zeitlos genial und der Onlinemodus
macht einfach nur süchtig. Lediglich die Anzahl der Maps entspricht dem
Umfang eines Arcadetitels.
Fazit:
Battlefield 1943 sprengt nicht ohne Grund sämtliche Verkaufsrekorde auf
dem Downloadsektor, denn mit Ausnahme der geringen Mapanzahl steht der
Titel beliebten Retailgames in nichts nach. Im Bereich der
Downloadgames wird die Messlatte sogar regelrecht nach oben gelegt. Wer
etwas für Onlineshooter übrig hat, muss sich dieses Spiel definitiv
besorgen.
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