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Um was geht´s ?
„Die Gründung der japanischen I-SOF gilt als Verletzung internationalen Rechts sowie der eigenen Verfassung und sorgt für zunehmende Spannungen mit China und Nordkorea. Angesichts einer Seeblockade durch nordkoreanische und chinesische Einheiten in der Korea-Straße beruft sich Japan schließlich auf den Artikel 9 seiner Nachkriegsverfassung und bittet die USA um Unterstützung. Die I-SOF trägt nach und nach erdrückende Beweise zusammen: Der vernichtende Börsencrash, der die japanische Wirtschaft am so genannten „Tag des Schwarzen Goldes“ erschüttert hat, scheint absichtlich durch Angriffe auf wichtige Computersysteme ausgelöst worden zu sein. Während sie an der Krise beteiligten Nationen ihre Streitkräfte mobilisieren und die USA die USS Clarence E. Walsh, ein ultramodernes Schiff für die elektronische Kriegsführung, in die Region entsenden, wird Third Echelon auf einen kleinen Vorfall aufmerksam, der erst einmal gar nicht mit der Angelegenheit zu tun haben scheint und doch die ganze Welt erschüttern könnte… „
Was ist neu?
Für die meisten ist Sam Fischer ja kein Unbekannter mehr. Schließlich hat er das Genre dieser Serie mit neu geprägt. Hier geht es in der Regel ruhiger zur Sache. Schleichen und Verstecken ist die Divise. Chaos Theory hebt sich da wenig ab, denn nun wird es im Vergleich zu den Vorgängern deutlich actionlastiger. Alarme gehen jetzt nicht mehr bei jedem Pieps los und so ist es möglich auch mal etwas rabiater mit den Gegnern umzugehen. Anstatt dem Gegner lautlos das Genick zu brechen, macht ihr in diesem Teil öfters mal von eurem Messer Gebrauch und schneidet euren Gegner die Kehle durch. Das ist zwar nicht sehr schön, aber sehr effektiv, leise und vor allen Dingen einfach.
Zu Anfang einer jeden Mission stellt man sein benötigtes Equipment zusammen. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei! Der Spielablauf ist nicht mehr so linear da die Entwickler jetzt auch mehrere Lösungswege ermöglichen. Das macht das Spiel insgesamt etwas einfacher. Neben dem primären Missionsziel gibt es nun noch mindestens ein Sekundäres um den Spielspaß deutlich zu verlängern. Splinter Cell 3: Chaos Theory ist zudem auch noch dialoglastiger als seine Vorgänger, was die ohnehin schon tolle Atmosphäre etwas stärkt. Sam hat nun auch einige neue Moves auf Lager die sich hier und da als sehr nützlich erweisen. Ansonsten ist er ganz der Alte geblieben. Irgendwann geht es nun mal nicht mehr besser. Wie schon in den Vorgängern ist mir mal wieder negativ aufgefallen dass dem Spieler einfach zu wenige Maps zur Verfügung stehen. Lediglich der teilweise extrem hohe Schwierigkeitsgrad und die tolle KI sorgen dafür dass man an Chaos Theory etwas länger sitzt. Die Level sind übrigens mal wieder sehr hübsch gestaltet und in vielen Fällen mit einem asiatischen Touch versehen. Wie verwunderlich - schließlich sind viele Maps in Korea angesiedelt. Speichern kann man übrigens wann man will. Das ist auch zwingend notwendig denn manchmal sitzt man mehrere Tage an einem Level. Steuern lässt sich das Spiel wie gewohnt. Sowohl Kenner der Serie, als auch Einsteiger kommen sofort damit klar.
Eindeutig die neue Referenz!
In Punkto Grafik ist Chaos Theory die absolute Referenz. Splinter Cell 3 schaut nicht nur prima aus, sondern läuft auch noch absolut flüssig. Schon auf den ersten Blick erkennt man, dass sich hier in Punkto Grafik so Einiges getan hat. Es sieht von den Texturen bis hin zu den Licht- und Schatteneffekten einfach nur perfekt aus. Da fragt man sich des Öfteren was man noch besser machen könnte. Die XBOX 360 wird’s zeigen ;-). Online sieht die Sache allerdings wieder ganz anders aus. Speziell im Versus-Modus muss man hier quasi mit der Grafikengine des Vorgängers spielen. Obwohl man sagen sollte, dass diese immer noch mehr als überdurchschnittlich gut ausschaut. Ich bin jedenfalls gespannt wie Sam Fischer und seine Umgebung im vierten Teil aussehen wird.
Psssst…nicht so laut!
Splinter Cell 3 unterstützt zwar Dolby Digital, aber dennoch sollte man wahrlich kein Effektspektakel a la Halo 2 erwarten. Denn schließlich geht es hier ja etwas ruhiger zur Sache. Dafür ist die Atmosphäre aber perfekt! Und auch die Synchronisation weiß zu gefallen. Die meisten Stimmen kennt man ja noch aus den Vorgängern. Am Bekanntesten ist natürlich der Sprecher von Sam Fisher, der auch Nicolas Cage seine Stimme verleiht. Der gelungene Soundtrack von Amon Tobin rundet das Ganze dann ab und sorgt dafür, dass man sich wie in einem Agentenfilm a la „Made in Hollywood“ fühlt.
Zusammen oder gegeneinander?
Wie schon im Vorgänger liefern sich die Spione und Söldner im Versus Modus packende Kämpfe. Neben den sechs bekannten Maps gibt es jetzt auch noch mal genauso viel Neue. Neu ist allerdings der Coop-Modus der es möglich macht Online mit einem Freund zusammen verschiedene Mission zu erfüllen. Teamplay ist hier an erster Stelle und so ist es auch zwingend notwendig dass ihr auch ausreichend mit eurem Partner kommuniziert. Schade nur dass so wenige Maps enthalten sind. Mit einem geübten Mitspieler habt ihr die Missionen schon nach wenigen Stunden durchgespielt und so lässt die Motivation recht schnell nach. Auch die Anzahl der Spieler enttäuscht ein wenig. Während man in Pandora Tomorrow noch richtig viele Gamer antreffen konnte, hat man hier das Gefühl als hätte das „Splinter Cell-Fieber“ deutlich nachgelassen. In Zukunft könnt ihr auch noch weitere Missionen via XBOX Live herunterladen, und das tolle ist ja, dass es gar nicht mehr so lange dauert! Denn bereits Ende dieses Monats erscheinen neue Level! Sowohl für den Versus als auch für den Coop-Modus. Aber irgendwie ist man das von Ubisoft gewohnt, schließlich sind sie absoluter Spitzenreiter was den Livesupport betrifft. So hab ich mir das vorgestellt!
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