Willkommen in der Unterwelt
Nochmal ein kurzer Abriss der Story: Der Spielheld überlebt einen Flugzeugabsturz auf der offenen See, hat aber das unglaubliche Glück, nicht im Bermuda-Dreieck verschollen, sondern direkt am Eingang zur Unterwasserstadtt mit dem klangvollen Namen Rapture gestrandet zu sein. Das das aber nicht so viel besser ist, stellt sich schon nach wenigen Minuten Spielzeit heraus. Ebenso schnell ist das Spielziel klar: "Ich muss hier weg!".
An dieser Stelle holen wir mit der Beschreibung der Story ausnahmsweise nicht weiter aus, sondern verweisen für alle Bioshock-Unwissenden auf
unser Xbox-360-Review, da sich zumindest an der Spielgeschichte rein gar nichts verändert hat.
Technische Aspekte
Das die Portierung eines Spiels auf die Playstation 3 kein leichtes Unterfangen ist, beweisen unzählige Titel. Kein Wunder also, dass man für die Umsetzung von Bioshock so lange gebraucht hat. Immerhin kann sich das Ergebnis nach knapp einem Jahr Entwicklungszeit sehen lassen. Das Spiel läuft meistens flüssig und die famose Optik ist nahezu identisch zur Xbox-360-Fassung. Aber eben nur nahezu: Leider kämpft die Shooter-Engine auf der Sony-Konsole - wie könnte es anders sein - mit PS3-typischem Kantenflimmern. Von der versprochenen besseren Optik ist auf der Playstation leider nichts zu sehen.
Und sonst?
Ein kostenloses Extra-Gimmick gibt es für die Wartenden nicht. Lediglich Playstation-exklusiver Download-Content wurde schon weit vor Release des Spiels angekündigt. Da dieser aber noch auf sich warten lässt und dazu noch was kostet, kann dieser nicht mi die Wertung einfließen. Es handelt sich bei den Zusatz-Inhalten jedenfalls nicht um eine Fortsetzung der Story, sondern um verschiedene Szenario-Levels, bei denen der Spieler Rätsel zu lösen hat und dabei die gesamte Palette der Waffen und Werkzeuge aus Bioshock benutzen kann.
Fazit:
Bioshock ist für nahezu alle Playstation-3-Besitzer ein Pflichkauf, es sei denn man hat das Spiel schon auf dem PC oder der Xbox 360. Schließlich gibt's auf der Blu-Ray inhaltlich nichts neues, an der ohnehin guten Grafik hat sich nichts in eine positive Richtung weiterentwickelt - es sei denn, man steht auf Kantenflimmern. Ob der Neupreis von 60 Euro trotz dem Jahr Verspätung gerechtfertigt ist, muss letztendlich wohl jeder für sich selbst entscheiden.