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Als ich nun also endlich Hand an die Preview-Version legen konnte,
hatte ich mir im Voraus beim 37- maligen durchspielen der Demo-Version
schon ein gutes Bild von Pure gemacht und mir über die Qualität des
Spiels entscheidende Fragen gestellt: Wie sieht´s aus mit dem Umfang?
Wird es nur Wald-Schlamm-Szenarios geben? Macht Pure auch auf anderen
Strecken Spaß? Sieht wohl jede Strecke so gut aus wie die in der
Demo-Version?
Im Prinzip lassen sich fast alle Fragen im Voraus positiv beantworten. Nach der fünf-minütigen ATV-Bau-Zeromonie geht es endlich auf Pure-Welttournee. Man hat etliche Möglichkeiten, sein ATV zu gestalten und zu konstruieren. Verschiedene Design-Bauteile, Abstimmungen, Motoren, Fahrwerksteile, Fahrer, Farben, eben einfach alles. Viel wichtiger ist aber die bereits erwähnte Welttournee. Diese ist in verschiedene Events unterteilt, die wiederum in mehrere Rennen unterteilt sind.
Und auch wenn die erste im Spiel auftauchende Strecke die aus der Demo bekannte „Monte Garda“ zu sein scheint, zeigt die Event-Übersicht, dass die Streckenauswahl abwechslungsreich ist. Neben Wald- und Wiesenstrecken gibt’s natürlich auch obligatorische Sand- und Wüstenkurse sowie andere verschiedene Schauplätze überall auf der Welt, auf denen man mit einfachen Bewegungen am Gamepad verrückte Stunds vollführen kann.
Diese füllen dann die Boost-Leiste auf, wodurch man sowohl bessere Stunts machen kann, als auch den Boost nutzen kann um auf den frei befahrbaren Strecken besser vorwärts zu kommen. Wichtig zu wissen ist dabei, dass man die krasseren Stunts nur machen kann, wenn die Boost-Leiste gefüllt ist. So muss der Spieler abwägen, ob er lieber spektakuläre Stunts macht oder dauerhaft mit High-Speed unterwegs ist.
Auf den großen Strecken geht dank 15 Mitfahrern einiges ab. Staub wird aufgewirbelt, Fahrer legen sich buchstäblich auf´s Maul und man selbst genießt die liebevoll animierten Landschaften, wenn dazu Zeit bleibt - das Spiel der Blackrock Studios ist eigentlich zu schnell für Sightseeing .
Das wichtigste ist aber: Pure macht einfach Freude. Endlich mal wieder ein Rennspiel, an welches man einfach Hand anlegt und Spaß hat - so etwas gibt’s sonst nur bei Mario Kart. Das einzige was etwas stört, ist, dass der ambitionierte Profi-Rennspieler mit einem Gummiband zu kämpfen hat, was die Fahrer auf der Strecke zusammenhält. Sich vom Feld abzusetzen ist gar nicht so leicht, das sorgt aber gleichzeitig auch für noch mehr Action auf dem Bildschirm.
Außerdem bleibt einem für den Skill-Test der Online-Modus, in dem ebenfalls 16 Spieler auf dem Bildschirm rumwuseln können. Bleibt nur noch abzuwarten, bis sich Pure-Fahrer mit dem selbstgebauten Quad in Xbox-Live -und PSN-Offroad-Gefilde aufmachen. Am 25.09. ist es soweit.
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