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Gab´s mal wieder Stress am Arbeitsplatz? Regnet es in der Schule schlechte Noten? Zickt die Alte wieder rum? Oder nimmt der Frust einfach Überhand? Dann ist Soul Calibur genau das Richtige! Die Prügel Referenz geht in die 4. Runde und der Test zeigt, was sie alles kann…


Möge die Macht mit Euch sein…

Soul Calibur 4 ist wie die Vorgänger ein waschechtes Beat´em Up geworden. Man sucht sich aus einer ganzen Reihe von Charakteren den heraus, den man am meisten mag und prügelt draufl os. Alle Kämpfe finden in abgegrenzten Arenen statt, echte Levels mit nicht spielbaren NPC Gegnern und Missionen gibt es nicht. Man kann aus einer Vielzahl an Spielmodi wählen, unter anderem Training, einem Storymodus und einem sogenannten Turmmodus. Im Trainingsmodus sucht man sich den gewünschten Charakter, seinen Sparringspartner und die Arena heraus und kann durch ein ausführliches Menü einstellen, was genau man üben möchte. Ob als reiner Sandsack oder wehrhafter Gegner verwendet, im Training lassen die NPCs alles mit sich machen. Im Storymodus gibt es zu jedem Charakter eine kleine, eigene Geschichte, nach der man sich dann in einer Reihe von Runden gegen andere Charaktere durchsetzen muss um Gold zu verdienen und am Ende neue Kämpfer freizuschalten. Im Turmmodus schließlich kämpft man sich von Etage zu Etage gegen eine Reihe an Kämpfern, ohne, dass sich die eigene Lebensanzeige wieder auffüllt. Hier heißt es gut zu blocken und so weit zu kommen, wie möglich. Das verdiente Gold schließlich kann man im Editor umsetzen, indem man es in neue Rüstung und Waffen investiert. Damit kann man dann das Aussehen der vorgegebenen Charaktere nach Belieben verändern, oder sich gleich einen eigenen Helden aus einer großen Menge an verfügbaren Attributen und Äußerlichkeiten selbst zusammenbasteln. Als Bonuscharaktere stehen Yoda auf der 360 und Darth Vader auf der Playstation zur Verfügung. Allerdings ist davon auszugehen, dass der fleißige Spieler eines Tages den zweiten Lichtschwertmeister freischalten kann.


Mit Hammer, Schwert und Axt…

Die spielerische Besonderheit und das Markenzeichen der Serie von Soul Calibur war immer schon der Einsatz von Waffengewalt. Auch im neuen Teil steht dieser im Vordergrund. Jeder Charakter hat seine eigenen Waffen und in Verbindung damit seine eignen Fähigkeiten und Special Moves. Des Weiteren unterscheiden sich die verschiedenen Charaktere durch bereits erwähnte Attribute, wodurch von Kämpfer zu Kämpfer ein individuelles Spielgefühl entsteht. Egal ob man lieber die große Keule schwingt, oder den schnellen Schnitt bevorzugt, sollte sich jeder ambitionierte Prügelspieler vorher intensiv im Trainingsmodus mit den Stärken und Schwächen seiner Spielfigur auseinandersetzen. Die Steuerung des ganzen geht Alles in Allem gut von der Hand und ist einfach zugänglich. Man findet schnell hinein und teilt recht schnell ordentlich aus. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist der etwas geringe spielerische Tiefgang. Wer am schnellsten und brutalsten auf die Schlagtasten hämmert, geht zumeist als Sieger vom Platz. Großartige Kombinationen und elegantes Gegnerzerlegen kommen leider etwas zu kurz. Hier haben andere Genre Konkurrenten mehr zu bieten.


Von schicken Damen und harten Kerlen…

Grafisch ist Soul Calibur 4 ein echter Burner. Besonders die Charaktere sind gestochen scharf und hervorragend animiert. Bis ins letzte Detail animierte Rüstungen funkeln im Licht und Frisuren und Gewänder wehen im Wind. Die grafische Qualität ist hier besonders hervorzuheben, wenn man sich anschaut, wie detailgenau und aufwändig die Charaktere programmiert sind. Auch die Effekte können sich sehen lassen und von leuchtenden Schwertern und Magiegeschossen bis zu aufbrechenden Böden und zerstörbaren Rüstungen wird einiges geboten. Lediglich die Arenen und die sonstige Umgebungsgrafik hätte etwas besser integriert und dargestellt werden können. Der Sound glänzt mit schönen Schlag und Effektgeräuschen und lässt eine glaubwürdige Kampfatmosphäre entstehen. Jeder Charakter hat eine eigene meist passende Sprachausgabe und gibt vor jedem Kampf kurze Statements zum Besten. Die Musikuntermalung ist zwar Geschmackssache und orientiert sich am klassischen Sound der Serie, kann aber mit der Zeit leicht nervig werden.


Multiplayer

Das Prachtstück eines guten Beat´Em Up ist natürlich der Multiplayer und das ist auch bei SC 4 nicht anders. In zahllosen Arenen kann man sich mit individuell veränderten oder gleich komplett eigens kreierten Kämpfern zeigen, wer der Herr im Haus ist. Natürlich stehen auch hier eine Reihe an Spielmodi zur Auswahl und wer Lust hat, kann sich sogar im Trainingsmodus nach völlig eigenen Regeln gegenseitig den Kiefer korrigieren.


Fazit

Soul Calibur 4 sieht klasse aus, spielt sich gut und einsteigerfreundlich und hat eine Menge Umfang und Langzeitmotivation zu bieten. Viel zu meckern gibt es wirklich nicht und durch die freischaltbaren Charaktere, den Editor und die Suche des zweiten Jedi Ritters bindet der Multiplayer Hit auch alleine oder offline lange Zeit an die Konsole. Fans der Serie und Alle, die noch ein gutes Next Gen Prügelspiel suchen, greifen bedenkenlos zu. Veteranen anderer Genre Titel sollten es erstmal anspielen.


Bewertung
Gameplay : 92% Sound : 87% Grafik : 91% Steuerung : 89% Multiplayer : 90%
Gesamt-Bewertung


Kommentar des Redakteurs
Dieser Test basiert auf der Preview Version. Sobald die Retail Version eingetroffen ist, werden wir den Onlinepart des Games noch mal genauer ausleuchten. Die Wertung ist daher nur vorläufig.
Erstellt am : 29.07.2008      Autor : Peter Johannes Drathen          © EVO-X.DE & XBLIVE.DE
GAME-FACTS
Publisher : Namco
Entwickler : Project Soul
Release : 31.07.2008

Genre : Beat 'em Up
Player : 1-2
USK Einstufung

ab 16 Jahre
Homepage
soulcalibur.com
Titel : Soul Calibur IV      Publisher : Namco      Release : 31.07.2008
Titel : Soul Calibur IV      Publisher : Namco      Release : 31.07.2008
Titel : Soul Calibur IV      Publisher : Namco      Release : 31.07.2008
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Titel : Soul Calibur IV      Publisher : Namco      Release : 31.07.2008
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