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Zur Beruhigung aller Fans: Guitar Hero III spielt sich genau so klasse wie auch dessen Vorgänger. Das Spiel kommt sogar mit einigen tollen Änderungen daher. So wird jetzt zum Beispiel auch die Notenfolge angezeigt und der Spielverlauf wird mit lustigen Zwischensequenzen versüßt. Außerdem gibt es im Spiel einige Bosskämpfe in denen es der Spieler mit Rocklegenden wie z.B. Slash oder Tom Morello aufnehmen muss. Das wichtigste an einem solchen Spiel ist aber natürlich immer noch die Songauswahl. Und genau diese übertrifft im dritten Teil alles bislang da gewesene. Metallica, The Rolling Stones, Bloc Party, The Killers, The Who, Queens of the Stone Age, Rage against the Machine oder auch die Toten Hosen sind im Spiel vertreten. Größtenteils handelt es sich hierbei auch sogar um Originalaufnahmen. Mit Guitar Hero III wird jeder zufrieden sein, egal ob man lieber Punk, Metal, Indie oder 80er Jahre-Rock hört. Es ist auch völlig egal ob man Guitar Hero zum ersten Mal spielt oder schon die Vorgänger bis zum Abwinken gezockt hat. Die vier unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade dürften für jeden die passende Herausforderung darstellen. Wobei man auch sagen muss, dass Guitar Hero III in den höheren Schwierigkeitsgraden etwas knackiger als seine Vorgänger ist. Viele, die Guitar Hero II auf Profi beendet haben, dürften hier schon auf “schwer” einige Probleme kriegen. Aber die vielen Trainingsmöglichkeiten im Spiel dürften hier Abhilfe schaffen. “Üben, üben, üben” lautete hier sowieso schon immer die Devise. Die richtig knackig zusammengestellten Gamescoreerfolge dürften außerdem dazu beitragen, dass man sich noch wirklich lange mit dem Spiel beschäftigt. So muss man z.B. das komplette Spiel mit einem normalen Controller, oder linkshändig mit der Gitarre durchspielen. Guitar Hero III wird auf Wunsch übrigens auch mit einem neuen, kabellosen Les Paul Controller verkauft und dieser stellt alle bislang erhältlichen Gitarren in den Schatten.
Technisch dürften die meisten sowieso nicht allzu viel von Guitar Hero erwarten. Aber die Entwickler von Neversoft haben grafisch noch einmal einiges verbessert. Allgemein gefallen einem die Charaktere aus GHIII einfach besser. Schade ist nur, dass es im Spiel keinen Charaktereditor gibt. Und auch die Animationen der Charaktere wirken etwas lahm, oft sind die Lippenbewegungen der Sänger auch alles andere als lippensynchron. Der Sound ist aber zum Glück wieder absolut genial und dürfte ein großes Ärgernis für viele Nachbarn werden. Für einige private Partys bietet sich der Titel aufgrund der tollen Songauswahl und den simplen Spielprinzips auch förmlich an. Guitar Hero III ist einfach ein Partykracher der auch Leuten die absolut nichts mit Videospielen anfangen können Spaß bereitet. Und zu zweit macht das Spiel einfach doppelt so viel Spaß. Deshalb bekam der Multiplayermodus auch die meisten Neuerungen serviert. So gibt es jetzt einen neuen Multiplayermodus namens “Schlacht” indem man den Mitspieler mittels der Battlepower so lange bestraft, bis er beim jeweiligen Song scheitert. Außerdem enthält GHIII jetzt auch eine Koop Karriere. Diese sollte am besten jeder erfolgreich beenden, denn viele Songs kann man nur dort freischalten. Die mit Abstand größte Neuerung dürfte aber der Onlinemodus sein. Er läuft nicht nur super flüssig, sondern ist auch sehr umfangreich. Auf guitarhero.com lassen sich nämlich Turniere erstellen und man kann alle möglichen Statistiken ersehen. Wie auch schon beim Vorgänger wird es auch haufenweise neue Songs zum Download geben. Diese sind aber mit 500 Punkten pro Packet nicht gerade billig. Das es auch anders geht zeigten die Entwickler aber mit dem Halo Theme. Dieses gab es gratis zum Download. Eine nette Geste!
Fazit
Welcher Guitar Hero Teil jetzt der beste ist, lässt sich schlecht sagen. Fakt ist aber, dass Guitar Hero III mit der besten Songauswahl und einigen interessanten Änderungen daher kommt. Endlich kann man auch online so richtig abrocken und die kabellose Les Paul Gitarre dürfte jeden Fan der Serie begeistern. Technisch hat sich der Titel auch ein wenig verbessert, nur die Animationen könnten etwas besser sein. Jeder, aber wirklich jeder, der sich auch nur im geringsten für Rockmusik interessiert, muss sich dieses Spiel anschauen. Es wird nämlich nur wenige geben, die sich von diesem genialen Spiel losreißen können.
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