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Im Films selbst geht es um den jungen Pinguin Cody dessen Traum es ist Surfchampion zu werden. Diese Handlung lud die Entwickler quasi dazu ein, ein Trendsportspiel statt eines Jump `n´ Runs zu entwickeln. Und genau das war eine weise Entscheidung. Zwar besitzt Könige der Wellen nicht die Spieltiefe eines Tony Hawk, aber der Wellenritt ist ein Spaß für jung und alt. Schade nur, dass dem Spieler so wenige Tricks zur Verfügung stehen. Dafür darf man sich aber von insgesamt zehn Charakteren einen aussuchen und auch neue Surfbretter und Lackierungen lassen sich freischalten. Anders als beispielsweise bei Tony Hawk, gibt es pro Level nur vier Missionsziele. Bei zwei davon muss man eine gewisse Punktzahl erreichen, einmal muss der Spieler eine bestimmte Anzahl von Toren durchfahren und abschließend noch sechs Muscheln einsammeln. Da es aber auch nur 13 Level gibt, ist das Spiel eine wirklich kurze Angelegenheit - sogar wenn man beabsichtigt alle Gamescorepunkte zu erzielen. Nach zwei bis drei Stunden dürfte jeder schon durch sein und danach gibt es so gut wie nichts mehr zu tun. Leider ist der Schwierigkeitsgrad viel zu einfach, das lässt sich aber natürlich damit entschuldigen, dass das Spiel eher an die jüngere Zielgruppe gerichtet ist. Dank der tollen Steuerung dürften auch die kleinen super mit dem Titel klar kommen.
Könige der Wellen verwendet die Unreal 3 Engine und sieht dementsprechend gut aus. Das Wasser ist wirklich gelungen und die Spielfiguren sind richtig süß. Zu Performanceprobleme kam es in der kompletten Spielzeit nicht. Die deutsche Sprachausgabe ist richtig klasse, auch wenn es nicht immer die Sprecher aus dem Film sind. Und wie es sich für ein gutes Trendsportspiel gehört enthält Könige der Wellen einen netten rockigen Soundtrack der das Ganze dann etwas auflockert. Einen Onlinemodus gibt es leider nicht, dafür aber eine Bestenliste. Offline kann man sich mit einem weiteren Mitspieler eine Punktejagd liefern, aber das stellt keine wirklich spaßige Angelegenheit dar.
Fazit
Ach du heilige Makrele! Wer hätte gedacht, dass es sich bei Könige der Wellen mal ausnahmsweise um eine gute Animationsfilmversoftung handelt? Das Wellenreiten macht einfach unheimlich viel Spaß und technisch weiß das Spiel auch zu überzeugen. Nur lohnt es sich 60 Euro für ein Spiel auszugeben welches man schon nach gut 3 Stunden durchgespielt hat? Zumal es aufgrund eines mangelnden Livesupports auch nur einen geringen Wiederspielwert gibt? Diese Fragen sollte man gründlich durch seinen Kopf gehen lassen. Fans des Films oder all jene, die ihren kleinen mal eine Freude machen wollen, können aber bedenkenlos zugreifen.
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