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Das Spiel besteht aus zwei verschiedenen Kampagnen. Entweder spielt man die bösen Deceptions oder die guten Autobots. Das Ziel ist aber natürlich immer das selbe - nämlich die gegnerische Rasse zu vernichten und das mysteriöse Artefakt namens „Allsparks“ zu finden, welches für beide Arten von größter Bedeutung ist. Hat man sich dann für eine Partei entschieden geht es auch schon gleich ins Gefecht. Zuerst ist man etwas erstaunt von der großen Spielewelt, doch in Wahrheit wird einem diese freie Spielwelt nur vorgetäuscht, denn in den Missionen darf man sich nur in bestimmten Kampfzonen aufhalten und man muss einer Art Checkpoint folgen, ansonsten flimmert die Game Over Anzeige über den Schirm. Dafür ist die Welt aber frei zerstörbar, wodurch der Part der Bösen dann auch etwas mehr Spaß macht.
Als Autobot sollte man aber besser vorsichtig sein, schließlich will man die Welt retten. Je nachdem für welchen Roboter man sich entschieden hat, kann man sich dann auch in ein Auto oder eine Flugeinheit verwandeln, was ziemlich gut gelungen ist. Doch was bringt einem das wenn das eigentliche Spiel schon schnell langweilig wird? Die ständige Reise von A-nach-B und der darauf folgende Roboterkampf werden von Zeit zu Zeit immer ermüdender. Ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Spiel wirklich gut getan. Dafür sind die einzelnen Kampagnen aber auch nur um die fünf Stunden lang und insgesamt dürfte jeder nach weniger als zehn Stunden Transformers durchgespielt haben. Wirklich nennenswerte Extras werden einem nach den Durchspielen auch nicht geboten. Lediglich einiges Minigames sowie neue Lackierungen lassen sich freischalten. Auch bei der Steuerung gibt es einiges zu kritisieren, denn diese ist ziemlich bockig geraten und man braucht schon einiges an Zeit um sich daran zu gewöhnen.
Es gibt kaum etwas, was Transformers von anderen Spielen absetzt. Die Animationen der Roboter muss man allerdings auf jeden Fall dazu zählen. Der Übergang von Roboter zu einem Auto sieht wirklich richtig schick aus, aber leider ist das auch das einzige, was man an der Grafik loben könnte. Mal abgesehen von den gut inszenierten Zwischensequenzen. Ansonsten sieht das Spiel nicht viel besser aus als die PS2 Version, nur halt in einer höheren Auflösung. Die Texturen sind nahezu identisch und wirklich viele Details hat das Spiel leider auch nicht spendiert bekommen. Beim Sound ist den Entwicklern aber deutlich mehr gelungen. Zum einen sind die Soundeffekte richtig gut geraten und zum anderen kann sich die deutsche Synchronisation wirklich sehen lassen. Einen Mehrspielermodus besitzt Transformers leider nicht und auch XBOX Live Features sucht man vergebens. Neue Kampagnen zum Download wären ja eigentlich ganz nett gewesen, aber Fehlanzeige.
Fazit: Transformers - The Game ist ein typisches Lizenspiel geworden. Sowohl spielerisch als auch technisch weiß es nicht zu überzeugen und dürfte die meisten Spieler eher langweilen als begeistern. Hinzu kommt auch noch der extrem dürftige Umfang der einen keine drei Tage an den Bildschirm fesseln dürfte. Sollte man aber ein großer Fan von Transformers oder Robotern im allgemeinen sein, so kann man ruhig zuschlagen. Denn ein schlechtes Spiel ist es keinesfalls, eben nur Durchschnittskost. Vor dem Kauf solltet man es deshalb erst Probespielen.
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