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Im Spiel kämpft man in so genannten „Hounds“. Man kann sich zwischen sechs verschiedenen Klassen entscheiden und diese unterscheiden sich dann in Punkto Geschwindigkeit, Feuerkraft oder Panzerung. Chromehounds bietet einem aber auch die Möglichkeit eigene Hounds zusammenzustellen. Dem Spieler wird eine große Anzahl von verschiedenen Bauteilen zur Verfügung gestellt. Um neue Teile freizuschalten muss man den Singleplayermodus durchspielen. Dieser besteht aus insgesamt sechs Kampagnen mit je sechs Missionen. Leider stellen diese für erfahrene Spieler ein eher kurzes Unterfangen dar, nach gut acht Stunden dürften viele schon fertig sein. Zudem sind die Missionen auch eher öde geraten, denn meistens muss man einfach nur durch die Landschaft stampfen und gegnerische Einheiten außer Gefecht setzen, taktisches Vorgehen wird hier nicht gefordert. Leider fehlt es stellenweise auch am nötigen Überblick. So muss man ständig die Karte aufrufen, einen nutzvollen Radar sucht man leider vergebens. Dafür steuern sich die Hounds aber vorbildlich, bereits nach kurzer Zeit hat man die Tastenbelegung fest eingeprägt.
Im Grunde genommen kann man die Offlinekampagne aber auch als nützliches Training ansehen. Denn Online entfaltet sich das Spiel erst so richtig. Ähnlich wie bei Mech Assault 2 kommt es hier zum Kampf der Nationen. Man sucht sich einen Clan aus und muss diesen fortan zum Sieg führen. Mit bis zu zwölf Spieler gleichzeitig liefert man sich Feuergefechte die sich wirklich sehen lassen. Und das auch alles ziemlich lagfrei! Online kommt auch erst so richtig die Taktik zur Geltung. Hier ist taktisches Vorgehen wirklich zwingend erforderlich! Wer von den ganzen Hounds nicht genug kriegen kann, dem stehen selbstverständlich auch neue Teile zum Download zur Verfügung. Ein Co-Op Modus für bis zu sechs Spieler ist übrigens ebenfalls enthalten.
Leider kann Chromehounds nicht halten was die (teilweise) sensationellen Screenshots versprochen haben. Die Grafik ist schlichtweg durchschnittlich und alles andere als Next-Gen-würdig. Zwar sehen die Modelle sowie die dazugehörigen Licht- und Schatteneffekte ziemlich gut aus. Und auch die Explosionen sind sehr überzeugend, aber dafür enttäuschen die Öden Landschaften auf ganzer Linie. Von einem 360-Titel erwartet man einfach mehr! Beim Sound haben es die Entwickler aber leider auch nicht besser gemacht. Ständig wiederholen sich die gleichen Soundsample und die englische Synchronisation ist auch nicht das Wahre. Der richtige Raumklang will leider auch nicht aufkommen.
Fazit: Eines vorweg... Chromehounds ist nicht der erwartete Knaller geworden. Die Grafik ist zu entäuschend und die Offlinemissionen sind zu belanglos. Aber dafür macht der Onlinemodus einfach unheimlich viel Spaß. Für Onlinespieler die etwas mit der Thematik anfangen können ist das Spiel also auf jeden Fall einen Blick wert!
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