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Zu Beginn des Spiels findet ein eigentlich alt bekanntes Szenario
aus der Reihe statt: Nach einem Stealth-Fallschirmsprung bei Nacht
werdet ihr und euer Team von euren Feinden entdeckt und eingesperrt.
Diese definieren sich als die Terrorgruppe "March 33" und operieren
weltweit. Nachdem ihr also eure erste Aufgabe mal wieder gemeistert
habt, nämlich lediglich mit einem Messer bewaffnet aus der
Gefangenschaft zu entfliehen, jagt ihr den Kopf der March 33 über den
ganzen Globus.
Hier
dürfte sich auch die auffälligste und größte
Veränderung befinden. Denn durch die Mobilität der Terroristen agiert
ihr in diesem Teil nicht mehr in einem bestimmten Szenario, sondern
kämpft in den verschiedensten Gebieten und entlegensten Orten der Erde.
Dabei verschlägt es euch unter anderem nach Seoul, Kolumbien oder in
die schneebedeckten Berge Kaschmirs.
Altbewährtes Wie
auch schon in den Vorgängern habt ihr die Kontrolle über das gewohnte
Team, welches sich noch immer aus Connors, Foley, Jones und Bradley
zusammensetzt. Im Verlauf des Spiels sorgt Carrie Sherman für frischen
Wind im Team.
Natürlich hat jeder noch seine spezielle
Klassifikation: So ist Foley immer noch ein Spezialist, wenn es um das
Abfeuern von Scharfschützengewehren geht, Connors ein echter
Nahkampfexperte, Jones ein absolutes Ass im Verlegen von Sprengstoff
und Bradley weiß, wie man schwere Waffen zu bedienen hat.
Im
Normalfall ist euer Team immer zu viert unterwegs und ihr habt freie
Auswahl, welchen ihr steuern wollt. Genau wie in den Vorgängern verfügt
ihr immer noch über diverse Befehle, die ihr euren Kameraden erteilen
könnt. Dies gestaltet sich dieses mal jedoch etwas komfortabler als
bisher, denn jeder Befehl den ihr gebt ist vorerst immer ein
Gruppenbefehl und muss nicht mehr jedem einzeln zugeteilt werden.
Diese
Befehle sind ein wichtiges Element in der Conflict-Reihe, denn mit
Ramboattacken kommt ihr nicht gerade weit. Taktik ist hier die beste
Divise. Dabei spielen der Einsatz der Befehle, eurer Waffen, sowie die
Fähigkeiten der einzelnen Soldaten eine wichtige Rolle.
Dafür hat
euch Eidos ein ordentliches Arsenal zur Verfügung gestellt, mit dem ihr
den Terroristen ordentlich Feuer unter dem Hintern machen könnt. Ob nun
Rauchgranaten, Claymore-Minen oder Granatwerfer, die Vielfalt eurer
Waffen lassen viel Platz für indivduelle Angriffstaktiken.
Technische Globalisierung. Global
Storm hat in fast allen technischen Belangen noch einen Zahn zugelegt.
Die Grafik wurde nicht nur ein wenig aufpoliert, sondern hat gewaltig
an Glanz gewonnen. Bumpmapping, Echtzeitschatten sowie Selfshadowing
sorgen für schöne Umgebungen und Effekte. Aber nicht nur die Umgebungen
wurden schöner gestaltet, sondern auch die Charaktere. Dessen, von
Eidos hochgepriesene, Animationen lassen allerdings noch etwas zu
wünschen übrig. So heißt es, dass sich die Menschen so realistisch wie
noch nie bewegen, in der Praxis sieht das aber anders aus: Wenn jemand
das Messer so schwingt wie Connors, schneidet er sich bestenfalls in
seine eigene Schulter und nicht dem Gegenüber.
Eine weitere sehr
freudige Neuerung ist die stark überarbeitete KI der Wiedersacher sowie
der eigenen Soldaten. Eure Männer verprassen ihre Munition nun nicht
mehr sinnlos an Steinen und Wänden hinter denen sich vielleicht ein
Feind verbirgt. Auch agieren sie viel schneller und gehen geschickt in
Deckung. Gleiches gilt für die Terroristen. Sehen diese sich
unterlegen, ergreifen sie die Flucht und verkriechen sich hinter der
nächsten, bestmöglichsten Deckung die sie finden können.
Gut
gelungen ist auch der Sound. Dank Dolby Digital werden eure Ohren mit
gewaltigen Explosionen und fliegenden Kugeln verwöhnt. Hier stören
allerdings ab und zu kleine Soundauslässe. So vergisst eine Tür beim
Auftreten schon mal zuknallen oder ein Faß explodiert ganz im Stillen.
Multiplayer Für
den Fall, dass ihr mal keine Lust mehr habt allein gegen die
Terroristen dieser Welt zu kämpfen, hat euch Eidos wieder einen
Multiplayer-Modus spendiert.
Bei diesem ist im Großen und Ganzen alles beim Alten geblieben. Klassische
Modi wie das Deathmatch oder Capture the Flag bleiben euch allerdings
vorenthalten. Der Kooperationsmodus entpuppt sich dafür wieder als
besonders spaßig. Dieser funktioniert entweder wie bisher mit vier
Controllern und dazu passenden vier Freunden an einer Konsole via
Splitscreen oder aber über den Online- bzw. Systemlink-Coopmodus mit
ebenfalls bis zu vier Spielern. Schade hierbei: Im Multiplayer-Modus
bleiben euch Fahrzeuge vorenthalten. Warum bleibt unklar, schließlich
konnte man sogar schon bei Conflict Desert Storm Fahrzeuge besetzen.
Fazit Insgesamt
ist Eidos mit Conflict Global Storm tatsächlich ein großer Sprung nach
vorne gelungen. Technisch hat sich viel getan, bei dem Gameplay setzt
man hingegen weiterhin auf das alte Konzept, mit der einen oder anderen
Verbesserung. Ab und zu sind hier und da ein paar Aussetzer zu
bemängeln, diese stören jedoch fast gar nicht und trüben somit keines
Wegs den Spielspass.
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