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Das Spielprinzip
Yetisports Arctic Adventures besteht aus sieben Minigames, die man
jeweils in drei Schwierigkeitsstufen spielen kann. Richtig
unterschiedlich sind die Spielchen aber nicht. So muss man zum Beispiel
im Spiel „Baseball“ Pinguine mit einem Baseballschläger wegschleudern
und diese dann in Richtung von Objekten bewegen, die Punkte geben.
Ähnlich funktioniert das Ganze beim Golf, der einzige Unterschied ist
die Schlägerart. Außerdem kann man Pinguine mit Schneebällen bewerfen,
um diese dann auf eine Dartscheibe zu katapultieren. In weiteren
Minigames fährt man mit einem Yeti auf einem Snowboard eine Piste
herunter. Auch hier ist wie bei den restlichen Modi das Ziel: Punkte
einsammeln. Mal fährt man dazu im Spiel „Half Pipe Racing“ eine Art
Bobbahn herunter, oder man fliegt mit einem Albatross durch die Luft.
Für Solospieler wird das Spiel binnen weniger Minuten zum absoluten
Spaßkiller.
Die Optik
Grafisch wirkt das Spiel als ob es für eine der Vorgängerkonsolen
entwickelt wurde. Kantige Leveldesigns, keinerlei Wasserspiegelung,
platter Schnee und eckige Figuren machen das Spiel optisch zu einem der
schlechtesten von mir getesteten Xbox Spiele.
Der Sound
Auch vom Ton her ist Yetisports Arctic Adventures leider ein absoluter
Reinfall. Von der nervigen Menümusik, bis hin zu den schlechten
Einwürfen von den Pinguinen á la „Let me fly“, hindert nichts den
Spieler daran, den Ton beim Spielen komplett wegzuschalten.
Steuerung
Die Steuerung ist recht simpel, man spielt alle Spiele nur mit der
A-Taste und dem linken Ministick. Alle ausführbaren Aktionen, wie zum
Beispiel benutzen des Golfschlägers oder des Baseballschlägers lassen
sich durch den Druck auf die A-Taste ausführen. Die Bewegungen, die man
durch den Stick durchführt, sind leider sehr indirekt. Eine genaue
Steuerung ist also unmöglich.
Multiplayer
Yetisports Arctic Adventures wird als Partyspiel verkauft, leider kann
man damit alles andere als eine Party veranstalten. Die sieben
Spielchen lassen sich allesamt mit bis zu acht Spielern an einer Xbox
spielen. Nacheinander, versteht sich. Man hat keine Möglichkeit
gleichzeitig zu spielen, was die Party wohl eher floppen lässt. Auch
trotz auf der Verpackung versprochenem Xbox Live Support, sucht man das
direkte Duell vergeblich, denn es gibt nur Onlineranglisten. Auch hier
findet man nichts als Enttäuschung: Bis zum Zeitpunkt des Tests gab es
nicht einen Eintrag in der Highscore-Liste.
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