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Area 51: Seit 1947 und dem angeblichen Absturz eines Ufo's in Roswell werden diesem Gebiet, ursprünglich als Testgelände für Flugzeuge entwickelt, Vermutungen, Gerüchte und Verschwörungen nachgesagt, die sich jedoch nie bestätigt haben. Die Entwickler von Midway lassen alle Theorien zu Tatsachen werden und schicken euch als Ethan Cole in die geheime Basis. Um euch mit eurem spärlichen Wissen jedoch nicht allein zu lassen, hat man euch ein Scangerät verpasst, mit dem ihr so einige interessante Sachen über Aliens, die Basis, Untersuchungen, Projekten und vielem mehr herausfinden könnt.
Cole, ein Spezialist für taktische Planungen und biologische Untersuchungen, wird schon bald nach seinem Antreffen in der Area mit unheimlichen Begegnungen konfrontiert. Zusammen mit seinem Bravo-Team macht er sich auf in die Tiefe, in der schon das vorhergegangene Delta-Team spurlos verschwand. Bereits im Fahrstuhl rüttelt es, Feuer bricht aus und Blutbäder sind zu sehen. Ethan und sein Team werden von Mutationen angegriffen...
Pure Spannung Die ersten schockenden Momente sind vorbei, ihr und euer Team habt die ersten Angriffswellen der durch einen Virus mutierten Wissenschaftler überstanden. Doch es verbleibt kein Moment zum Ruhen, die Gegner rasten nur selten und ihr seid praktisch ständig im Kampf. Dabei erweist sich dieser als äußerst hartnäckig, denn eure Widersacher kommen weder spärlich, noch langsam auf euch zugeschlichen, sondern aus allen Ecken und Löchern auf euch zugejagt um euch auseinanderzunehmen. So werdet ihr schon recht früh das Ableben einiger Kameraden zu veschmerzen haben und allein verbleiben. Zum Glück trefft ihr in der Anlage immer wieder mal potenzielle Gehilfen, die allesamt sehr lebensecht agieren. Mit permanenter Angst im Nacken ballert ihr euch also durch die Horden, mal mit einer Waffe, mal, ganz wie der Masterchief, mit zwei Waffen zugleich in den Händen. Und wenn es einmal etwas dunkler wird und Euch lediglich das spärliche Licht eurer Lampe verbleibt, kann es schon mal passieren, dass euer Herz in der Hose verschwindet. Die Action kann allerdings auch schon mal an den Nerven zerren. Unglücklicher Weise gibt es in Area 51 lediglich Checkpoints, von denen ihr immer wieder neustartet, wenn ihr einmal sterben solltet. Da einige Stellen recht knifflig werden können, frustet das manchmal ganz schön.
Schwere Geschütze Feuert ihr zu Beginn noch mit kleineren Waffen wie Pistolen und Sturmgewehren auf die Gegner, erwerbt ihr im Laufe des Spiels immer stärkere Wummen, die ordentlich die Fetzen fliegen lassen. Neben Granaten, Scharfschützengewehr und sogar Alien-Waffen, dürft ihr dann auch eine Schrotflinte euer Eigen nennen. Ihr meint eine Schrotflinte sei nichts besonderes? Allein vielleicht nicht, zwei davon in den Händen erweisen sich jedoch nicht nur als besonders effektiv, sondern auch als äußerst spaßig.
In jedem von uns steckt ein kleiner Mutant Im Laufe eurer Mission passiert es zu allem Überfluss, dass Ethan sich mit dem Virus selbst infiziert und langsam aber sicher zu einem grässlichen Geschöpf heranwächst. Cole kann sich aber, aus welchen Gründen auch immer, unter Kontrolle halten und wird nicht zu einer geistlosen Mordmaschine wie all die anderen. Ab diesem Moment seid ihr in der Lage, euch zu jeder Zeit mit einem einfachen Knopfdruck in ein garstiges Monster zu verwandeln und eure "Muskeln" spielen zu lassen. Dafür benötigt ihr allerdings Energie, die mit der Zeit eurer Mutation verschwindet und wieder von toten, infizierten Körpern aufgeladen werden möchte. Mit dieser Energie könnt ihr aber weitaus mehr anstellen, als nur mutieren. Einmal verwandelt seid ihr in der Lage eure Gegner mit blitzschnellen Nahkampfangriffen und Parasitengeschossen außer Gefecht zu setzen.
Wie sieht ein Alien denn nun aus? Detailreichtum, grafisch sowie inhaltlich, gibt es in Area 51 zu Genüge. Auf dem ersten Blick kann es einem Grafikleckerbissen wie Halo 2 oder Doom 3 nicht gerade das Wasser reichen. Auch sehen die Gegner, wie zum Beispiel die Mutanten, manchmal etwas durchschnittlich aus. Wer jedoch gut hinsieht entdeckt das Schöne an der Basis. Überall gibt es kleine Details, Informationen und Geheimnisse zu entdecken und bestaunen. Bestimmte Objekte werden durch einen kleinen Rahmen gekennzeichnet und können von euch eingescannt werden. Die Ergebnisse eines Scans sind vielfältig: Im Hauptmenü könnt ihr euch später durch Unmengen von Tagebucheinträgen, Notizen, Berichten sowie Videobotschaften klicken.
Multiplayer Was bei keinem guten Ego-Shooter fehlen darf ist natürlich ein Multiplayer-Modus. Ihr könnt mit Freunden im Splitscreen oder mit Menschen aus aller Welt über Xbox-Live zocken. Dabei habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Modi: Den altbekannten Deathmatch, Teamdeathmatch und Capture the Flag aber auch einem neuen wie den Infektionsmodus. In diesem Modus gilt Mensch gegen Mutant. Optional könnt ihr aber auch in all den anderen Modi entscheiden, ob jeder gegen jeden oder Mutanten gegen Menschen kämpfen sollen. Einen Kooperationsmodus gibt es leider nicht.
Fazit Nicht nur für Alien-Fans. Area 51 zeichnet sich durch die vielen Details, den vielen Gegnern, den coolen Waffen und den vielen witzigen Momenten, wie etwa der ersten Mondlandung, aus. Lange Weile kommt praktisch nie auf, bis zum Ende verfolgt Ihr das Geschehen und die Story wie gebannt.
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