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Hands-On: Hydrophobia

Community-Autor: lBr1anl am 27.08.2010

Dass auch Xbox Live Arcade Spiele abendfüllende Unterhaltung bieten können, hat bereits Shadow Assault eindrucksvoll bewiesen. Mit Hydrophobia wollen Dark Energy Digital nun selbst ihr Glück auf dem Downloadmarkt versuchen. Ob dieser Ansatz erfolgversprechend ist, durften wir uns auf der GamesCom 2010 in Köln ansehen.

Hydrophobia spielt in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts in einer schwimmenden Stadt, die durch einen Terroristenangriff vom Untergang bedroht ist. Durch alle Türen und Fenster schwappt Wasser in die Gänge. Unter Anderem um die hauseigene HydroEngine zur Schau zu stellen wollen die Entwickler gerade dieses Wasser zu einem der zentralen Spielelemente machen. Während das feuchte Nass in anderen Spielen häfuig sehr schickes, aber doch nur schmückendes Beiwerk war, kann man es hier immer wieder dazu benutzen, Gegner zu überwältigen. Wenn diese sich unvorsichtigerweise vor Glaswänden platzieren, können sie durch zwei oder drei gezielte Schüsse vom Wasser außer Gefecht gesetzt werden.

Beeindrucken ist wirklich die realistische Darstellung des Wassers. Auch wenn sich der Vergleich mit dem Vollpreistitel Bioshock geradezu aufdrängt, waren in diesem Spiel die meisten Szenen in und unter Wasser gescripted. In Hydrophobia jedoch lässt sich das Meer vollkommen interaktiv beeinflussen. Auch der Wasserdruck wird realistisch dargestellt, da es zum Beispiel nicht möglich ist, gegen eine starke Flut anzulaufen. Von einzelnen Wellen wird man auch immer wieder umgeworfen.

Passend zum omnipräsenten Wasser ist auch die dreidimensionale Karte, die die Navigation stark vereinfacht, indem sie einem in frei begehbaren Raum immer wieder gut Orientierung verschafft. An den Übergängen zwischen laufender und schwimmender Fortbewegung hapert es hingegen noch etwas. Häufig wusste die Protagonistin nicht, ob sie jetzt stehen oder schwimmen sollte und legte sich schon auf der ersten Treppenstufe unter Wasser auf den Bauch, sodass es drei bis vier Anläufe braucht, bis man wieder auf trockenem Boden steht.

Wenn diese Übergänge jedoch noch ausgebessert werden, steht Hydrophobias Erfolg nichts mehr im Wege.




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